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Datenqualität

Neben jedem Betrag stehen drei Angaben, an denen Sie ablesen können, wie belastbar er ist: die Grundlage, die Stichprobe und das Prüfdatum.

Grundlage

«Erhobene Spanne» bedeutet, dass der Betrag aus tatsächlich veröffentlichten Praxispreisen stammt. «Berechnete Spanne» bedeutet, dass er aus erhobenen Einzelpositionen zusammengesetzt wurde; in diesem Fall zeigen wir die Rechnung offen, damit Sie sie nachvollziehen können. Beide Grundlagen beruhen auf erhobenen Daten, nur die Zusammensetzung unterscheidet sich.

Stichprobe

Die Angabe «n» zählt unabhängige Praxen, nicht erfasste Zeilen. Das ist ein bewusster Unterschied: eine einzelne Praxis mit vielen Preisseiten wäre sonst als breite Stichprobe erschienen, obwohl nur eine Preisliste dahintersteht.

Was eine Spanne nicht ist

Eine Spanne beschreibt, was Praxen publizieren, nicht was Ihre Behandlung kosten wird. Viele Praxen publizieren Ab-Preise; der Endbetrag hängt vom Befund, vom Material, vom Aufwand und vom Taxpunktwert der Praxis ab. Verbindlich ist allein Ihr Kostenvoranschlag.

Die Grenzen dieser Erhebung, konkret

Die folgenden Einschränkungen sind real und werden hier genannt, weil eine Preisquelle, die ihre Schwächen verschweigt, ihre Stärken auch nicht belegen kann:

  • Rund ein Drittel der erhobenen Preise sind Ab-Preise. Der untere Wert einer Spanne ist deshalb der tiefste Einstieg, nicht die tiefste Schlussrechnung — die reale Rechnung liegt eher im oberen Bereich.
  • Die Stichprobe ist regional ungleich verteilt. Auf Zürich entfällt der grösste Anteil der erhobenen Praxen; mehrere Kantone sind nur mit einer einzigen Praxis vertreten.
  • Deshalb gibt es hier keinen kantonalen Preisvergleich. Er bräuchte fünfzehn unabhängige Praxen je verglichenem Kanton, und dieser Wert wird bisher in einem einzigen Kanton erreicht. Ein Vergleich mit sich selbst ist keiner.
  • Nur wenige Behandlungen erreichen die Schwelle für einen Median. Bei allen übrigen zeigen wir bewusst nur die Spanne, auch wenn eine einzelne Zahl handlicher wäre.
  • Publizierte Preislisten sind nicht die ganze Realität: Praxen, die keine Preise veröffentlichen, fehlen in dieser Erhebung vollständig. Ob sie günstiger oder teurer sind, wissen wir nicht und behaupten es nicht.
  • Der Leistungsumfang hinter derselben Bezeichnung unterscheidet sich zwischen Praxen. Wir gleichen ihn ab, bevor zwei Preise nebeneinander stehen — aber der Abgleich stützt sich auf das, was eine Praxis schreibt, nicht auf das, was sie tut.

Was wir dagegen tun

Jede dieser Grenzen hat eine Gegenmassnahme, und keine davon ist eine Absichtserklärung: die Schwellen sind als Prüfungen im Veröffentlichungsprozess hinterlegt und lassen keine Ausnahme zu. Unterhalb von fünf unabhängigen Praxen erscheint keine Zahl, unterhalb von fünfzehn kein Median.

Der Anteil der Ab-Preise wird bei den betroffenen Behandlungen ausgewiesen statt weggelassen. Der vollständige Erhebungsstand — auch die zurückgehaltenen Behandlungen mit ihrer Praxenzahl — ist als offener Datensatz abrufbar, sodass sich jede Aussage dieser Seite von aussen prüfen lässt.

Die Erhebung wächst weiter. Sobald eine Behandlung eine Schwelle erreicht, ändert sich ihre Darstellung automatisch, und die Änderung erscheint im öffentlichen Änderungsprotokoll.

Fragen und Korrekturhinweise an info@zahnkosten.ch.